BILDSPEICHER FÜR GigE-VISION KAMERAS

Image Logger

  • Standalone-Lösung zur Speicherung aufgenommener Bilder
  • Einfache Nachrüstung bestehender Bildverarbeitungssysteme zur Speicherung der aufgenommenen Bilddaten
  • Breites Anwendungsspektrum: automatisierte, kostengünstige Klassifizierung von Bilddaten für Deep-Learning-Aufgaben
  • Schneller Austausch von SSD-Datenspeichern bei Bedarf
  • Kompakte, robuste Bauweise mit passiver Kühlung für den Einsatz in industriellen Anwendungen

Der Image Logger ist eine eigenständige Lösung zum Speichern erfasster Bilder, die parallel zu einem Bildverarbeitungssystem betrieben werden kann. Das Produkt ist ideal für die Nachrüstung in bestehende Systeme geeignet und vereinfacht z.B. das Training von Machine Learning-Systemen oder die Dokumentation von Bildauswertungen erheblich.

Viele der derzeit verwendeten Bildverarbeitungssysteme sind nicht dafür ausgelegt, erfasste Bilder dauerhaft zu speichern. In zahlreichen Anwendungen stellt die Bilddatenspeicherung jedoch eine sinnvolle Ergänzung zu bestehenden Bildverarbeitungssystemen dar und erweitert deren Möglichkeiten enorm. So werden beispielsweise die Systemeinrichtung und die Fehlersuche erheblich vereinfacht. Darüber hinaus ermöglicht der Image Logger die Dokumentation von Qualitätskontrollen zur Erfüllung gesetzlicher Vorgaben oder auch das effizientere Training eines neuronalen Netzes.

Der Image Logger bietet eine effektive Möglichkeit, bestehnden Systeme auch nachträglich und ohne Modfikationen am vorhanden Bildverarbeitungssystem noch um die Möglchkeit zu erweitern, Bilddaten abzuspeichern. Die Einrichtung ist dabei denkbar einfach: Der Image Logger wird über vorbereitete Ethernet-Schnittstellen zwischen die verwendeten GigE-Kameras und dem vorhandenen Bildverarbeitungsrechner geschaltet. Außer einem zusätzlichen Ethernet-Kabel wird keine weitere Hardware benötigt, da der Image Logger direkt zwischen Bildverarbeitungssystem und GigE-Kamera angeschlossen wird. Es muss keine Software für den Image Logger entwickelt werden, er arbeitet völlig autonom.

Im Betrieb mit einem neuen Setup werden die Bilddaten wie bisher über die bereits existierende Kamera bzw. bei Multi-Kamerasystemen über mehrere Kameras erfasst, jedoch zunächst an den Image Logger übertragen und dort im RAW-, BMP- oder JPEG-Datenformat mit einem Zeitstempel gespeichert. Von dort aus leitet der Image Logger die Bilddaten an den vorhandenen Bildverarbeitungsrechner weiter. Dieser übernimmt die Datenverarbeitung in unveränderter Form und gibt die Ergebnisse seiner Auswertung wie bisher an das Anlage zurück, um z.B. das Aussortieren von Produkten auszulösen, die nicht den Qualitätskriterien entsprechen. Das N.O.K.-Signal kann durch den Image Logger geleitet werden, der auf diese Weise auch die Speicherung der Ergebnisse jeder N.O.K.-Bildauswertung ermöglicht.

Dieses Feature eröffnet interessante technische Möglichkeiten. Unternehmen, die zum Beispiel aus Haftungsgründen die Ergebnisse ihrer Qualitätssicherung für jedes einzelne Produkt dokumentieren müssen, können diese Aufgabe mit Hilfe des Image Loggers einfach und zuverlässig lösen. Der integrierte SSD-Bildspeicher kann in regelmäßigen Abständen ohne großen Aufwand ausgetauscht werden. Über Ethernet oder durch den Anschließen der SSD an einen Windows- oder Linux-PC können die gespeicherten Bilder für die spätere Dokumentation ohne zusätzliche Software abgerufen werden.

Für das immer wichtiger werdende Thema Machine Learning bietet der Image Logger eine weitere hervorragende Möglichkeit: Da die gespeicherten Bilder inklusive ihrer Klassifizierung als z.B. O.K.- oder N.O.K.-Objekte im System vorhanden sind, können diese bereits gelabelten Daten sehr einfach als Grundlage für das Training z.B. eines neuronalen Netzes verwendet werden. Im Gegensatz zur sonst üblichen und zeitaufwändigen Vorgehensweise, bei der jedes Bild von einem geeigneten Experten gesichtet und klassifiziert werden muss, bietet der Image Logger damit eine äußerst wirtschaftliche Möglichkeit, vorhandene Bilddaten für Deep Learning-Anwendungen nutzbar zu machen.

Der Image Logger kann in vielfältigen Systemarchitekturen eingesetzt werden: Er eignet sich sowohl für einfache Bildverarbeitungssysteme mit nur einer Kamera und einem PC als auch für umfangreichere Machine-Vision-Anlagen, bei denen mehrere Kameras mit einem oder mehreren Auswerterechnern verbunden sind. Die Experten von IMAGO Technologies unterstützen Sie gerne bei der optimalen Erweiterung Ihres Systems um einen oder mehrere Bildlogger

Anwendungen, deren Bildverarbeitungssysteme nach einer gewissen Einsatzdauer für das Abspeichern von Bilddaten nachgerüstet werden müssen, finden sich in fast allen Industriezweigen. Die folgenden Beispiele zeigen einige Möglichkeiten des Image Loggers.

Lebensmittel & Getränke

Die automatisierte Produktion von Lebensmitteln und Getränken erfolgt heute zunehmend mit enormen Prozessgeschwindigkeiten. Der Image Logger erweitert die Möglichkeiten von Bildverarbeitungssystemen, die mit hoher Geschwindigkeit Qualitätsmerkmale zuverlässig prüfen und Codes oder Mindesthaltbarkeitsdaten erfassen und mit zuverlässiger zeitlicher Zuordnung speichern. Insbesondere die Bildspeicherung für die Machbarkeit von Deep-Learning-Lösungen wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen.

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Pharma

IIn der Pharmaindustrie ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass Details des Produktionsprozesses, wie z.B. das genaue Herstellungsdatum oder die genaue Charge eines jeden Medikaments, lückenlos bis zum Endverbraucher rückverfolgbar sein müssen. Nur so ist es möglich, bei fehlerhaften Medikamenten zuverlässig Rückrufaktionen durchzuführen und so das Risiko für die Gesundheit der Patienten zu minimieren. Durch die Speicherung von Bildern während der Arzneimittelproduktion und der Möglichkeit, Qualitätsmerkmale zuverlässig zu dokumentieren und im Nachhinein zu verfolgen, bietet der Image Logger Arzneimittelherstellern eine optimale Möglichkeit, die Anforderungen an die Dokumentation ihrer Produkte zu erfüllen.

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Produktion

Die automatisierte Qualitätsprüfung von Objekten in der industriellen Produktion stellt aufgrund der sehr unterschiedlichen Prozesse und Produkte eines der Hauptanwendungsgebiete der Bildverarbeitung dar. Dabei sind viele der eingesetzten Bildverarbeitungssysteme bereits seit Jahren im Einsatz und verfügen nicht über die notwendige Flexibilität, um zusätzliche Anforderungen bei der Umstellung auf neue Produkte hinsichtlich der Fehlerdokumentation zu erfüllen. Die Nachrüstung solcher Systeme mit dem Image Logger ist in der Regel wirtschaftlicher als der Austausch des gesamten Bildverarbeitungssystems.

Darüber hinaus vereinfacht der Image Logger die Fehlersuche in Produktionsabläufen und trägt so zur Prozessoptimierung bei. Bei der Umstellung von Bildverarbeitungssystemen von traditionellen Algorithmen auf Methoden aus dem Bereich des Deep Learning bietet der Image Logger zudem äußerst wirtschaftliche Möglichkeiten, bereits vorhandene und klassifizierte Bilddaten für das Training neuronaler Netze zu nutzen, ohne dass kostenintensive Spezialisten benötigt werden. Durch sein kompaktes Design und seine robuste Bauweise mit passiver Kühlung ist der Image Logger ideal für den Einsatz in industriellen Anwendungen geeignet.

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Elektronik-Produktion

Für Hersteller von elektronischen Bauteilen ist es sehr wichtig, ihre Produkte jederzeit eindeutig identifizieren zu können, um wirtschaftlichen Schaden durch Produktpiraterie oder ungerechtfertigte Supportansprüche zu vermeiden. Mit Hilfe der zuverlässigen Dokumentation von eindeutigen Bauteilkennzeichnungen durch den Image Logger kann ein solcher Missbrauch ausgeschlossen werden. Der zweifelsfreie Nachweis fehlerfreier Produkte zum Zeitpunkt der Auslieferung reduziert zudem die wirtschaftlichen Risiken für Unternehmen der Elektronikfertigung.

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Verpackung & Logistik

Wurde die bestellte Ware an den richtigen Empfänger adressiert? War die Verpackung zum Zeitpunkt des Versands einwandfrei? Wurden alle Artikel entsprechend der Bestellung korrekt kommissioniert? Fragen wie diese lassen sich im Nachhinein nur dann sicher beantworten, wenn die logistischen Prozesse zuverlässig dokumentiert werden und im Zweifelsfall ein eindeutiger Nachweis erbracht werden kann. Der Image Logger bietet Unternehmen der Verpackungs- und Logistikbranche eine Vielzahl von Möglichkeiten für solche Aufgaben.

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Drucken

In der Druckindustrie sind hohe Produktionsgeschwindigkeiten und häufig wechselnde Produkte und Motive an der Tagesordnung. Gerade im Flexodruck müssen die Hersteller oft noch lange nach der Produktion nachweisen können, dass ihre Ware fehlerfrei und nach Kundenwunsch produziert wurde. Mit Hilfe des Image Loggers kann dies zuverlässig dokumentiert werden.

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Der Image Logger bietet Maschinenbauern sowie Herstellern von Inspektions- oder Produktionsmaschinen aller Art eine einfache Möglichkeit, bestehende Bildverarbeitungssysteme so nachzurüsten, dass sie eine zuverlässige Speicherung von Bilddaten ermöglichen. Auf Basis dieser Daten ist u.a. eine zuverlässige Dokumentation der Produktqualität möglich. Anwender, die auf der Suche nach wirtschaftlichen Möglichkeiten zum Einsatz innovativer Deep Learning-Anwendungen sind, finden im Image Logger ein effektives Werkzeug zur automatisierten Klassifizierung von Bilddaten für nachfolgende Deep Learning-Aufgaben. Die intuitive, webbasierte Benutzeroberfläche des Image Loggers erleichtert Anwendern aus allen Branchen den Einsatz dieses innovativen Produkts.

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