Matchbox Model
AI Vision Sensor
Vision Sensor PV4
Der Vision Sensor PV4 vereint kompakte Bauform, freie Programmierbarkeit, integrierte KI-Fähigkeit und einen modularen Aufbau in einem leistungsfähigen AI Vision Sensor. Er schließt die Lücke zwischen einfachen Vision-Sensoren und komplexen High-End-KI-Systemen und ermöglicht Anwendern maximale Freiheit bei wechselnden Anforderungen, neuen Produktvarianten oder zusätzlichen Prüfschritten.
Beschreibung
Der Vision Sensor PV4 ist ein ultra-kompakter, frei programmierbarer AI Vision Sensor, ausgestattet mit einer Hexa-Core Arm® Cortex-A55 CPU und einer integrierten Neural Processing Unit (NPU) mit 2 TOPS Leistung. Er verarbeitet sowohl klassische Bildverarbeitungsalgorithmen als auch KI-Modelle vollständig auf dem Gerät – ohne zusätzliche Hardware und ohne proprietäre Softwareumgebungen. Sein modularer Sensoraufbau ermöglicht eine flexible Anpassung an unterschiedliche optische Anforderungen, wodurch sich der PV4 ideal für dynamische Produktionsumgebungen eignet.
Der Vision Sensor PV4 ist in zwei mechanischen Varianten verfügbar: Cubic (50 × 50 × 40,8 mm, 205 g) und Matchbox (45 × 53,7 × 25,5 mm, 125 g), wodurch eine optimale Integration selbst bei sehr begrenztem Bauraum möglich ist. Durch seine kompakte Architektur eignet er sich besonders für Umrüstungen bestehender Anlagen oder Szenarien, in denen klassische Vision-Sensoren an Flexibilitätsgrenzen stoßen.
Er bietet hohe Rechenleistung, modulare Sensorik, integrierbare Beleuchtung sowie volle Softwarefreiheit – ideale Voraussetzungen für Serienanwendungen, die über die Möglichkeiten einfacher Vision-Sensoren hinausgehen, jedoch nicht die Größe und Komplexität eines KI-Industrie-PCs benötigen.
Vorteile
Ultra-kompakt & flexibel integrierbar
Mit seinen beiden Gehäusevarianten und sehr geringen Abmessungen lässt sich der Vision Sensor PV4 problemlos in bestehende Maschinen einbauen. Die kompakte Bauform minimiert den Integrationsaufwand, insbesondere bei Retrofit-Projekten oder eng besetzten Produktionslinien.
Frei programmierbar wie ein Linux-Industrie-PC
Der Vision Sensor PV4 bietet ein Linux-basiertes System, das vollständig frei programmierbar ist. Anwender können eigene Skripte – etwa in Python oder C++ – einspielen und KI-Modelle integrieren. Die offene Softwarearchitektur vermeidet starre Funktionspakete und ermöglicht schnelle Anpassungen bei Format- oder Produktwechseln.
On-Device AI mit integrierter NPU
Eine integrierte NPU mit 2 TOPS ermöglicht KI-Inference direkt auf dem Gerät, ohne externe Recheneinheiten. Anwender können KI-Modelle lokal ausführen und mit klassischer Bildverarbeitung kombinieren. Dies reduziert die Systemkomplexität und erlaubt performante KI-Auswertungen direkt dort, wo die Daten entstehen.
Modularer Sensoraufbau
Der modulare Sensorkopf ermöglicht die Auswahl verschiedener Sensorvarianten – z. B. 2064 × 1552 px oder 2472 × 2064 px, in Farbe oder Mono. Sensorvarianten lassen sich einfach an neue Aufgaben anpassen, ohne eine Applikation vollständig neu entwickeln zu müssen.
Eingebaute Beleuchtung & Autofokus-Option
Die Matchbox-Variante verfügt über vier integrierte, hochhellige LEDs, die präzise mit der Belichtung synchronisiert werden. Optional kann eine Flüssiglinse mit Autofokus genutzt werden, die schnelle Abstandsänderungen automatisch ausgleicht – ideal für Anwendungen mit variablen Objektgrößen.
Schnelle Integration in bestehende Anlagen
Mit 2.5 Gbit/s Ethernet, opto-isolierten IOs (2× In / 4× Out), Trigger-Interfaces sowie optionalen Modulen wie UIM (Universal Illumination Module) und I/O Expansion Box bietet der PV4 eine flexible Anbindung. Die klare Schnittstellenstruktur erleichtert die Integration in nahezu jede Maschinenumgebung.
Effiziente Parametrierung & schneller Einstieg
ViewIT ermöglicht eine intuitive Einrichtung der Anwendung – von klassischen Bildverarbeitungsaufgaben wie Blob-Analyse, OCR und Code-Lesen bis hin zur Kombination mit KI-Funktionen. HALCON kann optional ergänzt werden, wodurch erfahrene Anwender sofort von einer großen Funktionsbibliothek profitieren.
Anwendungen
Durch seine Kombination aus modularer Sensorik, KI-Fähigkeit und Kompaktheit eignet sich der Vision Sensor PV4 für ein breites Spektrum industrieller Aufgaben. Er erfüllt Anforderungen in Umgebungen, in denen Objekte, Verpackungen oder Etiketten sich häufig ändern – und klassische Vision-Sensoren dadurch an ihre Grenzen geraten.
Zielgruppe
Der Vision Sensor PV4 richtet sich an Maschinenbauer, OEMs und Systemintegratoren, die einen leistungsfähigen, kompakten und frei programmierbaren AI Vision Sensor benötigen. Besonders geeignet ist er für Unternehmen, die mehr Flexibilität als ein klassischer Vision-Sensor benötigen, aber nicht die Komplexität eines KI-Industrie-PCs.
Der PV4 bietet Machine-Vision-Profis die Freiheit, eigene Algorithmen und KI-Modelle zu integrieren, und unterstützt gleichzeitig Anwender mit weniger tiefem Bildverarbeitungswissen durch vorkonfigurierbare Werkzeuge wie ViewIT. OEMs, die ihre Software direkt auf einer Kamera betreiben möchten, profitieren von der offenen Architektur.
Produktberatung & Angebotsanfrage
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FAQs zum AI Vision Sensor
Was unterscheidet den Vision Sensor PV4 von klassischen Vision-Sensoren?
Der PV4 bietet eine vollständig frei programmierbare, KI-fähige Plattform, die klassische Vision-Sensoren in puncto Flexibilität und Leistungsfähigkeit deutlich übertrifft. Er ist ideal für Anwendungen, die häufige Formatwechsel oder zusätzliche Prüfschritte erfordern.
Welche KI-Modelle kann der Vision Sensor PV4 ausführen?
Die integrierte NPU mit 2 TOPS unterstützt KI-Inference direkt auf dem Gerät. Modelle können über das Linux-System eingebunden und angepasst werden, z. B. für Klassifikation, Segmentierung oder OCR.
Welche Varianten des Vision Sensor PV4 gibt es?
Es stehen zwei Gehäusetypen (Cubic & Matchbox) und mehrere Sensorvarianten zur Verfügung. Die Auswahl richtet sich nach Bauraum, Beleuchtungssituation und Auflösung, wodurch der Sensor optimal an die Anwendung angepasst werden kann.
Benötigt der Vision Sensor PV4 zusätzliche Hardware für KI-Funktionen?
Nein. Alle klassischen und KI-basierten Bildverarbeitungsaufgaben laufen vollständig auf dem Gerät, unterstützt durch ARM-CPU und integrierte NPU.
Wie erfolgt die Softwareentwicklung auf dem Vision Sensor PV4?
Nutzer können frei programmieren (z. B. C++, Python) oder mit ViewIT und optional HALCON arbeiten. Die offene Linux-Architektur erlaubt die Integration eigener Skripte, Modelle und Bibliotheken.


