Vermeiden Sie Sortierfehler, Materialverluste und Qualitätsabweichungen – erkennen und klassifizieren Sie Materialien zuverlässig in Echtzeit auf Förderbändern. Frei programmierbar oder als fertige Lösung.
Bildverarbeitung für die Recyclingindustrie
Typische Herausforderungen in der Recyclingindustrie
Materialien zuverlässig identifizieren
Kunststoffe, Metalle, Papier und andere Wertstoffe müssen trotz Verschmutzungen und Beschädigungen sicher erkannt werden.
Hohe Durchsatzraten bewältigen
Sortieranlagen verarbeiten große Materialmengen in kurzer Zeit. Das erfordert eine zuverlässige Erkennung in Echtzeit.
Wechselnde Materialeigenschaften handhaben
Unterschiedliche Formen, Farben und Oberflächen erschweren die zuverlässige Klassifizierung von Materialien.
Reinheit und Sortierqualität steigern
Fehlsortierungen und Verunreinigungen müssen frühzeitig erkannt werden, um die Qualität der Wertstoffströme zu erhöhen.
Zwei Wege zur passenden Vision-Lösung
Je nach Integrationstiefe und Zeitplan bietet IMAGO zwei klar unterschiedliche Einstiegspunkte für die Recyclingindustrie.
Flexible Vision-Plattform
Für OEMs (Hersteller von Recycling- und Sortieranlagen) und Recyclingunternehmen, die volle Kontrolle über Anwendungslogik, Systemintegration und Skalierbarkeit benötigen.
- Frei programmierbar mit dem IMAGO ViewIT Software-Framework, C++, Python und HALCON – keine Blackbox, volle Kontrolle
- Mehrere Prüfaufgaben auf einem Gerät – beispielsweise Materialerkennung, Fremdkörperdetektion und Sortierkontrolle
- Auf allen IMAGO Geräten einsetzbar, mit OPC UA und REST zur Integration in Industrie-4.0-Umgebungen
- Langzeitverfügbarkeit, einschließlich ODM-Varianten (Original Design Manufacturer) für die Serienproduktion von Maschinen
Vorgefertigte Lösung
Für Anwender mit einer konkreten Problemstellung, die schnelle und verlässliche Ergebnisse ohne umfangreiche Eigenentwicklung benötigen und sofort einsetzen.
- Deep-Learning-basierte Erkennung von Materialien und Fremdkörpern ohne Programmierung über eine webbasierte Benutzeroberfläche
- Schnelle Implementierung mit minimalem Vorlauf und klarem Fokus auf eine kurze Time-to-Market
- Zuverlässige Erkennung von Anomalien und Fremdstoffen trotz unterschiedlicher Formen, Farben und Oberflächen
- Beratung und Unterstützung durch das erfahrene IMAGO Engineering-Team – robuste Hardware Made in Germany
Was ist Ihr Ziel?
Wählen Sie den Einstieg, der zu Ihrem Projekt passt – beide Wege führen zu einer zuverlässigen Lösung.
Maximale Flexibilität
Sie entwickeln eigene Inspektionslösungen oder integrieren Bildverarbeitung tief in Ihre Recycling- und Sortieranlagen.
Schnelle Umsetzung
Sie haben eine konkrete Prüfaufgabe – beispielsweise die Materialerkennung oder Fremdkörperdetektion – und benötigen schnell ein einsatzbereites System.
Warum IMAGO für die Recycling Industrie?
Hardware, Software und Systemintegration greifen ineinander, um eine zuverlässige Materialerkennung, präzise Sortierung und einen hohen Durchsatz sicherzustellen.
Offenes Software-Framework
Frei programmierbar statt Blackbox – volle Kontrolle über jede Prüfaufgabe in der Linie.
Multi-Aufgaben ein System
OCR, Code-Lesen, Qualitätskontrolle und KI-Inspektion laufen auf derselben Hardware statt auf mehreren Systemen.
Langfristig verfügbar
ODM-Varianten und lange Produktlebenszyklen für Serienmaschinen und internationale Rollouts.
Zukunftssichere Architektur
Skalierbare Plattform ohne Vendor Lock-in, die mit Ihren wachsenden Anforderungen mitwächst.
High-Speed-Vision
Mehrere hundert Produkte pro Minute – mit Rechenleistung in der Kamera oder im Box-PC.
Typische Anwendungsbereiche in der Recycling Industrie
IMAGO Bildverarbeitungssysteme kommen in diesen vier Anwendungsbereichen der Recyclingindustrie zum Einsatz. Dies ist nur eine kleine Auswahl dessen, was industrielle Bildverarbeitung heute ermöglicht.
Technologie für anspruchsvolle Recycling- und Sortierprozesse
Ein leistungsfähiges Bildverarbeitungssystem für die Recyclingindustrie muss hohe Durchsatzraten und zuverlässige Materialerkennung vereinen. Kunststoffe, Metalle, Papier, Glas und Verbundstoffe müssen auf schnell laufenden Förderbändern in Echtzeit erkannt und klassifiziert werden. IMAGO liefert die nötige Rechenleistung wahlweise direkt in der Kamera oder extern im Box-PC – mit Echtzeit-I/O und leistungsfähiger Edge-Verarbeitung für die Anbindung an Sortieranlagen und Steuerungssysteme über OPC UA und REST API.
Materialklassifizierung, Fremdkörpererkennung, Qualitätskontrolle und Materialflussüberwachung laufen parallel in einem einzigen System. Dank des offenen Software-Frameworks lassen sich unterschiedliche Materialströme, Anlagenkonzepte und kundenspezifische Sortierkriterien flexibel umsetzen.
Die Kombination aus klassischer Bildverarbeitung und KI ermöglicht es, sowohl klar definierte Merkmale als auch variierende und schwer beschreibbare Fehlerbilder zuverlässig zu erkennen.
Empfohlene Lösungen für die Recyclingindustrie
Die folgenden Systeme sind auf die Anforderungen der Recyclingindustrie ausgelegt. Sie verbinden zuverlässige Materialerkennung, hohe Verarbeitungsgeschwindigkeiten und flexible Auswertung. Je nach Aufgabe lassen sie sich frei programmieren oder sofort einsetzen.
Erkennen und klassifizieren Sie Materialien, Fremdstoffe und Wertstoffe zuverlässig in Echtzeit auf dem Förderband.
Häufig gestellte Fragen
Wie lassen sich verschiedene Kunststoffarten zuverlässig unterscheiden?
Viele Kunststoffe sehen für das menschliche Auge nahezu identisch aus. KI-gestützte Bildverarbeitung kann Form, Farbe, Aufdrucke und Oberflächenmerkmale analysieren und so die Sortierung unterstützen. In Kombination mit weiteren Sensorsystemen entstehen hochpräzise Sortierlösungen.
Wie können Störstoffe frühzeitig erkannt werden?
Fremdkörper und Fehlwürfe beeinträchtigen die Qualität des Recyclingprozesses. Bildverarbeitung erkennt unerwünschte Objekte direkt auf dem Förderband und ermöglicht deren gezielte Ausschleusung.
Ist die Plattform ausreichend offen und skalierbar für zukünftige KI-Anwendungen?
Neue Materialklassen, Sortierkriterien und KI-Modelle lassen sich softwareseitig integrieren. Steigt der Rechenbedarf, kann auch die Hardware flexibel erweitert werden.


